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In diesem Bereich meiner Seite habe ich nachfolgenden Bericht verfasst wie es einerseits bei mir mit der Fotografie und dem Boule Sport angefangen hat.

Da ich im Bereich der Fotografie schon wesentlich laenger taetig bin werde ich wegen der Uebersichtlichkeit auch mit diesem Punkt einmal anfangen.

Meine erste Kamera die noch mit den normalen Kleinbildfilmen betrieben wurde bekam ich als Jugendlicher von meinen Eltern als Weihnachtsgeschenk vor vielen Jahren. Dieses bedeutete dann natuerlich sobald alle Negative des Filmes belichtet waren, dass man immer wieder gespannt auf die Ergebnisse wartete die dann im Anschluss in Form von Papierabzuegen vorlagen.

Die weitere Entwicklung gestaltete sich danach dass ich mir meine erste Spiegelreflex Kamera kaufte wo ich die Moeglichkeit hatte meine Bilder mittels der freien Blenden / Zeitwahl dahingehend selbst zu beeinflussen. Nach einiger Zeit kamen zu der Grundausstattung des Gehaeuses noch weitere Objektive dazu da ich bei meiner Motivauswahl flexibel sein wollte. Somit sammelte sich im Laufe der Zeit eine beträchtliche Ausruestung an die auch vom Gewicht her es galt immer zu tragen.

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In den folgenden Jahren beschaeftigte ich mich mit einer Vielzahl an Motiven wobei sich diese eher auf die Landschaftsfotografie beschraenkten bis mir eines Tages durch Zufall ein gebrauchtes Balgengeraet in meine Haende viel. Somit eroeffnete sich mir bei der Motivauswahl auch ein zusaetzlicher Bereich der Makrofotografie. Im Anschluss beschaeftigte ich mich damit kleine Dinge groß ins Bild zu setzen.

Aber wie es nun einmal bei jedem Hobby ist welches man betreibt geht die persoenliche Entwicklung auch immer weiter. So besuchte ich eines Tages einen Fotovortrag von einem Reisebericht wobei eine entsprechende Diashow als Grundlage diente. Die dort gezeigten Dias waren in einem Format gemacht die meine bisherigen Erfahrungen in Sachen Qualiaet und Brillianz bei weitem uebertrafen. Nach Beendigung des Vortrages fragte ich nach den Gruenden dieser Qualitaet der Bilder. Als Antwort bekam ich dass diese in einem Format von 6 * 6 cm waeren.

Und somit war einmal wieder ein neuer Virus in mich eingedrungen um meine fotografische Entwicklung voran zu treiben. Daraufhin sparte ich einige Zeit um mir im Anschluss meine erste Kamera zu leisten die natuerlich ebenfalls eine 6 * 6 sein musste. Mit dieser Kamera war ich dann auch endlich in der Lage solche Bildqualitaet zu erzeugen wie in den von mir bewundertem Fotovortrag. Allerdings kam noch ein weiterer Punkt dazu welches mein interesse weckte. Dieses bezog sich nun auch darauf die belichteten Filme selber zu entwickeln und daraus auch die entsprechenden Bilder in Eigenregie zu fertigen. Da mir allerdings die Farbentwicklung zu aufwendig war beschraenkte ich mich dabei auf die S / W Entwicklung sowie Vergroesserung der Bilder.

Nach weiteren Jahren und der Entwicklung hin zur Digital Fotografie welches eine Vereinfachung bedeutete hieß es fuer mich wiederum zu sparen um auch auf diesem Gebiet der Fotografie weiterhin taetig sein zu koennen. Mittlerweile besitze ich eine entsprechende Ausruestung mit den dazugehoerigen Wechselobjektiven um auch entsprechend flexibel reagieren zu koennen.

Auch bei der Auswahl der Motive hat sich mittlerweile bei mir einiges veraendert. So bin ich mittlerweile auch in dem Bereich des Boule Sportes als Fotograf bekannt, der auf verschiedenen Veranstaltungen anwesend ist um diese fotodokumentarisch zu begleiten. Dieses kann man dann auch in den hier vorhandenen verschiedenen Alben ersehen die unter dem Punkt Galerie zu erreichen sind.

Aus all diesen Jahren meiner fotografischen Entwicklung besitze ich noch alle Ausruestungen/ Gegenstaende die ich in einer Vitrine gesammelt habe und die nunmehr ein kleines Museum darstellen.

Wie aus meiner Beschreibung ersichtlich ist beinhaltetet jedes Hobby in aller Regel fuer jeden eine ganz persoenliche Entwicklung..

 

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Hiermit moechte ich zum anderem Punkt kommen betreffend des Boule Sportes welchen ich da auch schon ueber viele Jahre betreibe.

Zu diesem Freizeitvergnuegen kam ich eher zufaellig bei einem Spaziergang in einem Park in Dortmund wo ich damals noch gewohnt habe. Da waren ca 30 Menschen die mit so komischen Kugeln versuchten Ihre Kugeln moeglichst nah an eine kleine Holzkugel zu bringen. Und wie ich diese Menschen so bei Ihrem Spiel beobachtete kam einer dieser Menschen aus der Gruppe zu mir und fragte mich ob ich denn da nicht auch Lust haette zu spielen da gerade noch ein Mitspieler fehlen wuerde. Nach kurzer Ueberlegung sagte ich zu und bekam auch die noetigen Kugeln ueberreicht da ich zu diesem Zeitpunkt ja selbst noch keine eigenen Kugeln besass. Somit verbrachte ich einen schoenen Nachmittag mit netten Menschen bei diesem Spiel. Und da mir dieses bis dahin unbekannte Spiel auch sehr gefallen hatte, beschloss ich mir auch eigene Kugeln zu organisieren so dass ich nicht immer auf geliehene Kugeln angewiesen waere.

Wie sich dann spaeter heraus stellte trug diese Gruppe den Namen Boule Rouge und diese trafen sich jeden Sonntag hier im Park um dem Spiel zu frönen. Und somit war ich dann auch fast jeden Sonntag im Park anwesend und spielte mit dieser Gruppe zusammen da es nicht weit entfernt von meinem damaligen Wohnort war.

In den weiteren Jahren gab es dahingehend auch weitere Entwicklungen da dieses Spiel immer bekannter bei uns wurde. So bildeten sich im Laufe der Jahre regelrechte Vereine die dann Wettkaempfe in der Form von Turnieren ausrichteten. Und da ich mittlerweile schon laengere Zeit dabei war besuchte ich auch diese Turniere um meine Spielstaerke weiter zu verbessern welches mir dann durch viel Uebung und Training auch gelang..

 

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Zu diesem Zeitpunkt entstand dann auch eine Boule Liga worin die vorhandenen Vereine aus NRW sich untereinander in sportlicher Hinsicht messen konnten. Die Saison beinhaltete zu diesem Zeitpunkt noch 8 Spieltage wobei eine Hin und Rückrunde gespielt wurde um den jeweiligen Ligameister zu ermitteln.

Auch ich spielte damals in dieser Liga für einen Verein aus Dortmund wobei mir dieses sehr viel Spass gemacht hat da man innerhalb einer Mannschaft spielte und gemeinsam Erfolge verzeichnen konnte. Natuerlich kamen auch Niederlagen vor die man als Gemeinschaft tragen musste. Aber alles in allem betrachtet war dieses eine sehr schöne Zeit mit vielen neuen Erfahrungen fuer mich.
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Aber wie es die Zeit so mit sich bringt ging die Entwicklung auch in diesem Sport weiter. Der Bekanntheitsgrad dieses Sportzweiges trat aus seinem Schattendasein nun endgueltig heraus und auf Grund dessen entstanden eine Vielzahl neuer Vereine in ganz Deutschland. Somit wurden auch immer mehr Turniere ausgetragen und es kam zu Terminschwierigkeiten betreffend der Ligaspieltage. Daher wurde beschlossen diese Liga dahingehend so zu veraendern das es nur noch 4 Spieltage geben wuerde die man zukuenftig als Grosspieltage abhalten wird welches auch heute noch so ist.

 

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In der langen Zeit seit 1984 seit dem ich Boule spiele hat sich dieser sehr stark veraendert welches da der Entwicklung sowie dem Bekanntheitsgrad dieses Sports geschuldet ist. In den Anfaengen war alles noch wesentlich Entspannter und stand nicht unter solch einem Erfolgszwang wie heute. Diese Entwicklung ist nach meiner Ansicht auch nicht immer foerderlich betreffend von Freundschaften unter den jeweiligen Spielern. Wohin die zukuenftige Entwicklung dieses Freizeitsports geht bleibt daher abzuwarten.

Als persoenliches Fazit kann ich aus meiner Sicht ziehen, das es mir auch heute noch immer viel Spass macht mich an diesem Sport zu beteiligen, da sich fuer mich aus der Kombination des Boule spieles und der Fotografie die ja auch mein zweites Hobby ist viele neue Erfahrungen und Freundschaften entwickelt haben.

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